Monsanto

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Monsanto mit Mais-Doppelschutz gegen Zünsler und Wurzelbohrer

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St. Louis/USA – Der US-Agrarkonzern Monsanto bringt eine neue Maissorte auf den Markt, die gegen den Maiszünsler schützt und zugleich dem Maiswurzelbohrer Paroli bieten soll.

(Foto: agrarfoto.com)

Wie das Unternehmen aus St. Louis am vergangenen Donnerstag bekanntgab, hat das US-Landwirtschaftsministerium eine Zulassung für MON 89034 erteilt. Das Produkt soll unter dem Namen YieldGard VT Triple PRO vermarktet werden, das den Farmern voraussichtlich zur Aussaat 2009 zur Verfügung steht. Monsanto zufolge werden damit zwei verschiedene Proteine des Bacillus thuringiensis (Bt), die in der gentechnisch veränderten Pflanze eingebaut wurden, so kombiniert, dass unter der Erde Schutz gegen den Maiswurzelbohrer besteht und auf dem Acker die Pflanzen gegen den Maiszünsler und weitere Käfer immun sind.

Im Jahr 2010 will Monsanto dann in Kooperation mit Dow AgroSciences über seine Maisplattform "SmartStax" zusätzlich zu den Insektengiften auch noch Herbizidtoleranz in die Pflanze packen. "SmartStax wird Branchenführerschaft beim Unkraut- und Insektenschutz in einem umfassenden Paket des eingebauten Pflanzenschutzes in einer Saat anbieten", so Monsanto. (AgE)

gefunden bei: Agrar heute

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29.Juli.2008 at 11:47

Veröffentlicht in Allgemein, Forschung, Patente, Zulassungen

Monsanto-Vorwurf: Bauernverband wehrt sich

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Ebersberg – Energisch widersprochen hat gestern der Bayerische Bauernverband der Behauptung, der Verband habe sich auf der Grünen Woche in Berlin einen ,,Erlebnisbauernhof von der Firma Monsanto sponsern lassen".

Das war von Bauern kolportiert worden, die am Dienstag im Rahmen einer Demonstration vor dem Ebersberger Landwirtschaftsamt ihre Mitgliedschaft kündigten. ,,Monsanto war kein Aussteller des Erlebnisbauernhofes auf der Grünen Woche und wird dies auch 2009 nicht sein. Es wurden keine Sponsorengelder an den Bauernverband bezahlt", teilte Pressesprecherin Brigitte Scholz mit. Eine ausgetretene Ortsbäuerin meinte dazu gestern: ,,Das haben wir auch nie behauptet."

Der Erlebnisbauernhof auf der Grünen Woche in Berlin feiert heuer zehnjähriges Bestehen und wird von einem Verein ,,gemeinsam mit Partnern durchgeführt, deren Zusammenarbeit nicht immer selbstverständlich war und ist". Das ist auf der Internetseite des ,,Fördervereins für nachhaltige Landwirtschaft" zu lesen. Vorsitzender dieses Fördervereins ist der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner. In einer Stellungnahme des Bauernverbandes heißt es: ,,Der Bayerische und der Deutsche Bauernverband arbeiten auf keiner Ebene mit der Firma Monsanto zusammen."

Eine Sprecherin des Fördervereins bestätigte gestern aber auf Anfrage der Ebersberger Zeitung, dass auch die Firma Monsanto zu den Vereinsmitgliedern gehört.

gefunden bei: Merkur online, Ebersberger Zeitung

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27.Juli.2008 at 10:04

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Gen-Mais in Österreich nun verboten

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Wien (24.7.08): Das österreichische Gesundheitsministerium verbietet nun per Erlass den Import von Gen-Mais.

Die Umweltorganisation Greenpeace zeigt sich über die Verordnung der Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky entzückt: Mit 16. Juli wurde ein Importverbot für den Gentech-Mais MON863 erlassen.

„Nach den jüngsten Verboten von drei gentechnisch veränderten Rapssorten katapultiert sich Österreich mit dem Verbot des Skandal-Mais‘ MON863 wieder an die Speerspitze der gentechnik-kritischen EU-Länder“, freut sich Steffen Nichtenberger, Gentechnik-Experte bei Greenpeace.

Der österreichische Erlass kann nun einen möglichen politischen Rückenwind für die Eu-Staaten Dänemark und Luxemburg liefern, wo gleichfalls über ein Verbot des Gentech-Mais MON863 debattiert wird.

Österreich hält nun bei sieben Verboten von in der EU zugelassenen Gentech-Pflanzen. Neben MON863-Mais und den drei Rapslinien Ms8, Rf3 und Ms8xRf3 ist auch der Anbau der Gentech-Maissorten MON810 und T25 sowie der Import der gentechnisch veränderten Rapssorte GT73 verboten.

Der Gentech-Mais MON 863 des US-Agrar-Konzerns Monsanto sorgte bereits im Mai 2004 für Schlagzeilen: Die französische Zeitung Le Monde berichtete, dass Ratten, die mit MON863 – ein Mais mit eingebautem Insektengift gefüttert wurden, deutliche Veränderungen im Blutbild und mögliche Organschäden aufwiesen. Im Januar 2006 ließ die EU-Kommission den Gentech-Mais trotz aller wissenschaftlichen Kontroversen für den europäischen Markt als Lebens- und Futtermittel zu. Grundlage dafür war eine positive wissenschaftliche Bewertung der EFSA, die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit.

Greenpeace und französische Wissenschaftler veröffentlichen im März 2007 die erste unabhängige Auswertung der Fütterungsversuche mit MON863. Die wissenschaftliche Studie zeigt, dass die Ratten tatsächlich an Nieren und Leber geschädigt wurden.

„Der Fall MON863 zeigt wie skrupellos Biotech-Konzerne wie Monsanto agieren, um ihre Gentech-Konstrukte zur Zulassung zu bringen. Selbst potenzielle Schäden für Tier, Mensch und Umwelt werden offenbar in Kauf genommen“, so Nichtenberger.

gefunden bei: Glokalist Medien

Written by genfood

27.Juli.2008 at 9:47

Antigentech-Kundgebung in Bad Freienwalde

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Am 22. Juli letzen Jahres gelang es GentechnikgegnerInnen bei Altreetz im Oderbruch 5 Hektar Genmais unschädlich zu machen. Da diese Feldbefreiung öffentlich angekündigt war, wurden die meisten beteiligten GentechnikgegnerInnen nach der Aktion in Gewahrsam genommen.

Am 18.7. finden am Amtsgericht Bad Freienwalde der vierte und fünfte Prozess in dieser Sache statt. Bisher wurden die Angeklagten wegen Sachbeschädigung zu 15 bzw. 20 Tagessätzen verurteilt.

Ein Verfahren gegen Monsanto, Landwirtschaftsminister Seehofer und den Altreetzer Genbauern wegen illegalen Genmaisanbau ist dagegen von der Staatsanwaltschaft eingestellt worden. Deswegen werden wir um 10:30 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Rathaus eine Gerichtsverhandlung gegen Monsanto initieren. Hauptanklagepunkt: Diebstahl. Monsanto wird vorgeworfen sich das Saatgut, gezüchtet von den BäuerInnen über zehntausende Jahre anzueignen, in dem das Saatgut gentechnisch manipuliert, patentiert und unkontrolliert in Natur und Landwirtschaft verbreitet wird.

Anschließend geht es zu den öffentlich zugänglichen Gerichtsprozessen, die um 11:15 Uhr und 12:15 Uhr beginnen sollen.

Quelle: Barnimer Aktionsbündnis gegen Gentechnik

Written by genfood

18.Juli.2008 at 9:23

Veröffentlicht in Allgemein, Firmenpolitik, Rechtsstreit

Das Schwein im Patentamt

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Greenpeace warnt vor einer Monopolisierung der Nutztierzucht
VON STEPHAN BÖRNECKE

Wem gehört das Schwein? Für Bauern-, Entwicklungs- und Umweltorganisationen ist das keine Frage: dem Landwirt. Für die Multis unter den Tierzuchtkonzernen aber ist diese Antwort nicht mehr stimmig. Für sie werden Wissen und Kontrolle über die Genom-Daten der Nutztierrassen von Rind, Schwein und Geflügel immer interessanter. Sie melden deshalb reihenweise Patente an.

Die Konzerne wollen über Lizenzen ihr Geld verdienen. Bauern fürchten hingegen nicht nur einen dramatischen Verlust der Artenvielfalt der landwirtschaftlichen Nutztierrassen und auch der Nutzpflanzen. Sie fürchten auch, in die Abhängigkeit der Konzerne zu geraten.Jüngstes Beispiel: Mitte der Woche erteilte das Europäische Patentamt in München einem Zuchtverfahren der US-amerikanischen Firma Newsham Choice Genetics ein Patent auf ein Zuchtverfahren für Schweine. Bei diesem Patent geht es nicht um transgene Tiere, auch nicht um die Patentierung von Schweinen, sondern um eine genotypische Analyse. Mit einem speziellen Verfahren wird nach bestimmten Merkmalen gesucht, die helfen, die Fleischproduktion einer Schweineherde zu steigern. Organisationen wie Greenpeace befürchten, dass dieses Patent zum „Türöffner einer weitgehenden Monopolisierung der Tierzucht in Europa werden kann“.

Das Patent, gegen das nun neun Monate Einspruch eingelegt werden kann, was Greenpeace prompt tat, war ursprünglich vom US-Agromulti Monsanto beantragt worden. Monsanto, eigentlich auf Saatgut und nicht auf Tiere spezialisiert, rückt auch bei Nutztierrassen in die kleine Gruppe jener global agierenden Firmen auf, die mit Zuchtmaterial für Rinder, Schweine und Hühner handeln. Tatsächlich, bestätigt der Sprecher des Patentamtes, Rainer Osterwalder, habe Monsanto zunächst ein wesentlich weitreichenderes Patent beansprucht: Der Konzern wollte sich sämtliche Schweine und deren Nachkommen schützen lassen, die mit Hilfe des jetzt patentierten Verfahrens auf die Welt kommen. Er hätte für jedes Schwein eine Lizenzgebühr kassiert. Dies habe ihm das Patentamt versagt, weil es sich im vorliegenden Fall um natürliche Mutationen handle, die, da nicht neu, auch nicht patentierbar seien.

Greenpeace vermutet trotzdem problematische Folgen: Da die mit dem Verfahren gezüchteten Schweine sich von anderen nicht unterschieden, könnten die Patentinhaber versuchen, Ansprüche „gegenüber Landwirten auch einfach auf Verdacht durchsetzen“. Die müssten sich dann „vor Gericht zur Wehr setzen“.

gefunden bei: Frankfurter Rundschau

Written by genfood

18.Juli.2008 at 9:21

Veröffentlicht in Allgemein, Firmenpolitik, Forschung, Patente

Gen-Mais, nur ein Verbot schuetzt

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Das Online-Netzwerk Campact ruft Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit
einem breiten Bündnis aus Umwelt-, Bio- und Imkerverbänden dazu auf, von
Landwirtschaftsminister Horst Seehofer ein Verbot des Anbaus des Gen-Mais
MON810 zu fordern. Auf der Internetseite http://www.genmais-stoppen.de
können mit einem Klick Postkarten an den Minister verfasst werden, die
gesammelt im Rahmen einer medienwirksamen Aktion überreicht werden sollen.
Seit vergangenem Donnerstag wurden bereits über 10.000 Postkarten
verfasst.

"Der Mais MON810 des Saatgut-Konzerns Monsanto ist bisher die einzige
Gen-Pflanze, die in Europa kommerziell angebaut wird", erläutert Stefanie
Hundsdorfer von Campact. "Mit schlimmen Folgen: Schleichend verunreinigen
seine Pollen die gentechnikfreie Landwirtschaft. Sein Insektengift bedroht
die Ökosysteme. Und damit nicht genug: Der Risiko-Mais wird verfüttert und
landet als Käse, Milch, Eier und Fleisch auf unseren Tellern."

"Etliche unserer europäischen Nachbarn haben bereits gehandelt und den
Gen-Mais verboten", ergänzt Hundsdorfer. Nur in Deutschland lasse
Landwirtschaftsminister Seehofer den Gen-Mais MON810 weiter anbauen. Dies
müsse sich endlich ändern. "Auch wenn der Konzern-Riese Monsanto viel
Einfluss auf die Politik hat, stehen unsere Chancen nicht schlecht", fährt
Hundsdorfer fort. Denn die bayerische Landtagswahl sowie die näher
rückende Bundestagswahl machten es für Seehofer immer schwerer, die
Meinung der über 70 Prozent der Bevölkerung zu ignorieren, die gegen
Gentechnik sind.

Ihre Ansprechpartnerin:
Stefanie Hundsdorfer, hundsdorfer@campact.de
Tel.: 04231 – 957 452, mobil: 0177 – 9303458

Pressemitteilung von Campact

Written by genfood

8.Juli.2008 at 10:24

Veröffentlicht in Allgemein, Zulassungen

Google löscht Gentechnik-Film

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Eine kritische Arte-Doku über die Machenschaften der Gentechnik-Firma Monsanto ist von Google und Youtube aus deren Videoangebot gelöscht worden. VON LEONIE ROOS

Monsanto tötet meine Gesundheit" steht auf dem Plakat dieser Pariser Demonstrantin. Foto: rtr

BERLIN taz Eine kritische Arte-Dokumentation über den US-amerikanischen Gentechnik-Riesen Monsanto ist von Google und YouTube verschwunden. Der Film „Monsanto – Mit Gift und Genen“ der französischen Journalistin Marie Monique Robin wurde Anfang des Jahres auf Arte ausgestrahlt. Google hat den zweistündigen Film, der auf GoogleVideo online zur Verfügung stand, anscheinend gelöscht. Spekulationen zufolge geschah dies auf Druck der kanadischen Filmgesellschaft. Auch von YouTube wurde der Film entfernt. Eine Erklärung für die Entfernung des Filmes gab es bisher von keiner der beiden Firmen. An einer Verletzung des Urheberrechts scheint es aber nicht gelegen zu haben, da YouTube in solchen Fällen auf der Seite des entfernten Videos einen diesbezüglichen Hinweis schaltet.

Das US-amerikanische Unternehmen Monsanto hält das Monopol auf dem Gebiet der Biotechnologie. 90 Prozent der weltweit angebauten gentechnisch veränderten Pflanzen sind von Monsanto patentiert. Das Unternehmen ist mit 45.000 Angestellten und einem Jahresumsatz von acht Milliarden Dollar einer der mächtigsten Samenhersteller der Welt.

MON 810, der einzige Genmais, der bisher in Deutschland angebaut werden durfte, stammt ebenfalls aus dem Hause Monsanto. In der Vergangenheit hatte die Firma das Herbizid Agent Orange hergestellt, das von der US-Armee im Vietnamkrieg eingesetzt wurde. Das Mittel ist heute als chemischer Kampfstoff klassifiziert.

Robins Film arbeitet mit bisher unveröffentlichten Dokumenten und Stellungnahmen von Wissenschaftlern, Vertretern von Bürgerinitiativen, Politikern sowie Vertretern der staatlichen Food and Drug Administration (FDA) der USA. Die Verbreitung genmanipulierter Pflanzen, so die Journalistin Robin, sei ihrer Meinung nach nur „durch Manipulation und Intrigen“möglich gewesen. Der weltweiten Zulassung der patentierten Pflanzen hätten „keine ernst zunehmenden wissenschaftlichen Tests“ zugrunde gelegen. Inzwischen ist der Film wieder bei Genfood abrufbar.

gefunden bei: TAZ

Written by genfood

4.Juli.2008 at 17:50

Veröffentlicht in Allgemein, Firmenpolitik