Monsanto

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Monsanto über sich selbst

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Monsanto – innovative Produkte im Dienste der Landwirtschaft

Monsanto ist ein international tätiges Unternehmen für Agrarprodukte mit Firmensitz in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri. Das Unternehmen ist einer der Weltmarktführer in der Entwicklung und Herstellung von umweltverträglichen Pflanzenschutzmitteln und mithilfe moderner Biotechnologie verbesserten Saatguts. Ziel von Monsanto ist es, unter gleichzeitiger Schonung natürlicher Ressourcen, die Erträge und die Qualität der Agrarproduktion deutlich zu verbessern. Von Monsanto entwickelte Produkte werden somit eine wichtige Rolle bei der Bewältigung von globalen Herausforderungen in Bereichen wie Ernährung, nachwachsende Rohstoffe, Energie, Gesundheit und Umwelt spielen. Monsantos Kernkompetenzen liegen dabei im Bereich der Kulturpflanzen Mais, Sojabohne, Raps und Baumwolle.

Marktführer daher, weil Monsanto durch Zukäufe von Gentech Unternehmen mittlerweile fast eine monopolistische Stellung erreicht hat.
Verbessertes Saatgut halte ich doch für weit übertrieben. Saatgut, dass Nutzinsekten tötet und Nutztiere in der Landwirtschaft unfruchtbar macht, kann eigentlich nicht als „verbessert“ betrachtet werden. Das ist sehr weit weg von einer Schonung natürlicher Resourcen. Erträge mögen wohl verbessert werden, zumindest so lange es noch besteubende Insekten gibt, aber was kommt dannach? Ebenso ist es dem Farmer nicht mehr gestattet, von seiner Ernte einen Teil für die Aussaat zu verwenden, was wiederum einem Lizenzverstoß (vgl. Micrososft Windows) gleich kommt, und entsprechend strafrechtlich verfolgt werden wird. Altes Saatgut, dass Landwirte frei verwewnden können, wird durch die Bestrebungen Monsantos immer mehr verdrängt. Monsatanto geht dabei sogar soweit in deren Lobbyarbeit, dass sogar nationale Regirungsvertreter angehalten werden, Saatgutbanken auf zu lösen, um den Saaten der Biotech-Unternehmen, die ja immer mehr unter dem Dach der Monsanto vereinigt werden, einen Markt zu bereiten.

Spezialist für Agrarprodukte

Im Jahr 1901 gegründet blickt Monsanto auf eine inzwischen über einhundertjährige Firmengeschichte zurück. In dieser Zeit hat sich das Unternehmen vom Chemiehersteller zum Spezialisten für Agrarprodukte entwickelt. Als selbständiger, börsennotierter Agrarkonzern beschäftigt Monsanto weltweit 17.000 Mitarbeiter in über 100 Ländern. Der Umsatz lag im Jahr 2005 bei 6,3 Milliarden US-Dollar.

„… vom Chemiehersteller zum Spezialisten für Agrarprodukte…“
schade eigentlich, dass sie keine Traktoren bauen, abstrus finde ich die Vorstellung, dass Pflanzen Produkte sind…

Hoher Stellenwert von F+E

Um Landwirten heute und in Zukunft stetig verbesserte Produktionsmittel, wie hochertragreiche Sorten und effektive, ökologisch verträgliche Pflanzenschutzmittel, zur Verfügung stellen zu können, ist Monsanto einer intensiven Forschungs- und Entwicklungsarbeit verpflichtet. Allein im Jahr 2005 wurden 588 Millionen US-Dollar für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei den Monsanto-Forschungszentren zu. Durch diese Einrichtungen wird die Möglichkeit geschaffen, spezifischen regionalen Anforderungen aus Landwirtschaft und Forschung gerecht zu werden und so alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die zu einer qualitativ hochwertigen, produktiven, innovativen und nachhaltigen Landwirtschaft beitragen.

Man stelle sich einmal vor, wieviele Entwicklungshilfeprojekte und Schulen man mit 588Mio US$ auf den Weg gebracht hätte…
So, werden die Bauern in den Entwicklungsländern von der Monsanto-Forschung nicht profitieren – im Gegenteil, die Produkte können sich die armen Länder dieser Welt nicht leisten, Und wenn man das Ganze wirtschaftlich betrachtet, wie hoch muß der zu erwartende Gewinn sein, wenn ein Unternehmen schon freiwillig fast 600Mio $ aufbringt, nur der Forschung willen…

Der Einsatz moderner Biotechnologie

In der Pflanzenzüchtung nutzt Monsanto konsequent und mit großem Erfolg biotechnologische Methoden, um zu nachhaltigen Lösungen für den weltweit wachsenden Bedarf in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung beizutragen. Entsprechendes Sortenmaterial, dem in einem ersten Schritt neue Eigenschaften wie Herbizidtoleranz und/oder Insektenschutz verliehen wurden, trägt zu erheblicher Produktivitätssteigerung bei gleichzeitig nachhaltiger Entlastung der Umwelt bei. Weitere Produkte stehen zur Zulassung an und eröffnen neue Möglichkeiten für die Landwirtschaft. Diese Pflanzen werden resistent gegen Schädlinge und Viren sein. In der Forschung bzw. Entwicklung stehen auch Pflanzen, die resistent gegen Dürre sind und über eine verbesserte Nährstoffzusammensetzung verfügen, die vielen Verbrauchern zugute kommt.
Um die Entwicklung einer nachhaltigen und umweltschonenden Landwirtschaft weiter zu fördern, engagiert sich Monsanto für den Aufbau und die Pflege einer aktiven und innovativen Partnerschaft mit Landwirten, Forschungseinrichtungen, den beteiligten Nahrungsmittelherstellern und den Verbrauchern. Besonderes Anliegen ist es dabei vor allem, mit allen beteiligten und interessierten Kreisen in einen vertieften Dialog über die Chancen und Risiken der Biotechnologie zu treten.

„…bei gleichzeitig nachhaltiger Entlastung der Umweltbei.“ Nun, wenn man sieht, dass durch den Anbau von GVO´s dennoch nicht unerhebliche Mengen an Spritzmittel verwendet werden müssen – die auch noch wieder lizenzrechtlich bei Monsanto zu beziehen sind – bekommt diese Aussage einen bitteren Beigeschmack.

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Written by genfood

28.Juni.2007 um 13:10

Veröffentlicht in Firmenpolitik

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