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Gentechnisch veränderter Mais hoch im Kurs

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Das Geschäft mit gentechnisch veränderten Maispflanzen boomt in den USA. Neue Destillerien, die in vielfach im Mittleren Osten neu entstehen, brennen aus Maiskörnern Ethanol, das später Benzin beigemischt werden soll.

Dieser Trend kommt vor allem dem Saatgut- und Pflanzenschutzkonzern Monsanto zugute, der eine Rekordbewertung an der Börse verzeichnen konnte. Die Beimischung, von der US-Regierung im letzten Jahr gesetzlich verordnet, dient dem Wohle des Klimas und dem Schutz heimischer Ölquellen. Kein Wunder, dass der Maisanbau landesweit um 19 Prozent auf 23 Millionen Hektar im Vergleich zum Vorjahr angewachsen ist.

Drei von vier dieser Maispflanzen sind gentechnisch verändert, die meisten dieser Pflanzen kommen aus dem Hause Monsanto. Sie sind ertragreich und haben den Vorteil keinen Schaden von stechenden Insekten, saugenden Würmern und hochpotenten Pestiziden zu nehmen. Als Vorkämpfer der Anti-Matsch-Tomate, des hormonellen Kuhdopings für gesteigerte Milchleistung und einer Schweinezucht, die am Zeichenbrett entstanden ist, hat sich das Unternehmen mit Sitz in St. Louis nun auf das Geschäft mit dem Mais fokussiert.
Und dies durchaus mit Erfolg: Nach eigenen Angaben dürfte sich der Gewinn pro Aktie im laufenden Geschäftsjahr um rund 35 Prozent steigern, der Wert der Aktie hat sich innerhalb der letzten fünf Jahre um das Vierfache gesteigert.

Die Analysten von JP Morgan gehen davon aus, dass sich der lukrative Maismarkt in den kommenden Jahren zum größten Wachstumsträger für Monsanto entwickelt. Der Anteil der Monsanto Gentechnik in US-Mais sei mittlerweile auf 66 Prozent aller angebauten Sorten angewachsen.
So konnte es sich der Konzern dank der gestiegenen Nachfrage auch leisten, seine Preise für das Saatgut um bis zu 25 Prozent zu erhöhen. Da das Saatgut zusammen mit Spritzmitteln verkauft wird, profitiert auch der Hersteller des weltweit meistverkauften Pestizids Roundup kräftig von den positiven Zahlen Monsantos. Analysten gehen davon aus, dass sich der Umsatz von Roundup auf geschätzte zwei Mrd. US-Dollar vergrößert hat.

Autor:
VISAVIS-Redaktion Oliver Hammel

gefunden bei: VIS-A-VIS

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Written by genfood

13.Juli.2007 um 13:30

Veröffentlicht in Firmenpolitik, Forschung

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