Monsanto

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Über die Qualität des Wetters entscheidet die Perspektive

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Genmais – Hat der Agrarkonzern Monsanto das Interesse an Leingarten verloren? Es spricht einiges dafür. Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist das Unternehmen noch immer einige Unterlagen schuldig – für einen Antrag, der bereits Anfang 2006 gestellt wurde. Wenn der Standort große Bedeutung für den international operierenden Konzern hätte, wären diese inzwischen wohl vollständig. Die Firma selbst formuliert deutlich zurückhaltender. Früher hieß es, dass an Leingarten auf jeden Fall festgehalten werde. Heute heißt es: Wenn nach Auswertung vorliegender Daten noch Testbedarf besteht, für den Leingarten geeignet ist, komme der Standort in Betracht. Aber nur nach Abwägung der gesellschaftlichen Akzeptanz. Diese neuen Töne werden die Genmais-Gegner gerne hören.

Tourismus Stadt- und Landkreis Heilbronn setzen auf das touristische Pferd und geben ihm die Sporen. Seine Name: Tourismusgemeinschaft Heilbronner Land. Die ersten Hürden wurden schon übersprungen, die ersten Messen besucht, der Internet-Auftritt nimmt langsam Gestalt an. Einen unerwarteten Wassergraben hat das Land in den Parcours eingebaut, indem es die Förderung der Naturparke stark gekürzt hat. Und diese gehören zu den wichtigen Attraktionen des Landkreises. Um so wertvoller ist die Entscheidung der Gemeinde Zaberfeld. Sie nimmt Mehrkosten in Kauf und baut an der Ehmetsklinge ein Zentrum für den Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Von Frühjahr 2009 an soll es Ausflügler und Touristen in die Region locken und über Flora und Fauna des Parks informieren. Dank kommunaler Hilfe: Wassergraben übersprungen.

Soziales Herz Die Stiftung Lichtenstern leistet wichtige soziale Arbeit für die Region. Immer wieder lassen sich die Verantwortlichen Neues einfallen, ruhen sich nicht auf dem hohen Standard im Stammsitz selbst aus. Ein Beispiel dafür ist die neue Außenwohngruppe für Senioren in Obersulm-Willsbach. Ein anderes das Senioren- und Pflegeheim, ebenfalls in Willsbach. Wer diese Einrichtungen besucht, merkt rasch, dass die Stiftung konsequent die Menschen in den Mittelpunkt stellt. Egal, ob behindert oder nicht.

Perspektivwechsel Das Wetter ist schlecht. Schlecht ist an diesem Satz vor allem die Formulierung. Denn auf die Perspektive kommt es an. Viele Schüler oder zuhause urlaubende Eltern beklagen sich über wechselhaftes Wetter und kühle Temperaturen. Aus ihrer Sicht völlig zurecht. Auch die Freibadbetreiber schauen verärgert den dunklen Wolken nach. Ebenfalls zurecht. Doch es gibt auch viele Vorteile. Wer will schon schwitzen wie im Hitzesomer 2003, als mancherorts sogar das Trinkwasser knapp wurde? Freude macht das Wetter auch den Besitzern frisch angelegter Gärten. Sie sparen viel Arbeit und Geld. Im Wald haben Borkenkäfer keine Chance. Denn Feuchtigkeit ist gut für die Widerstandskraft der Bäume und schlecht für die Gesundheit der Schädlinge. Also: Das Wetter ist gut. Zumindest für irgendjemanden.

gefunden bei: Stimme.de

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Written by genfood

13.August.2007 um 10:47

Veröffentlicht in Firmenpolitik, Forschung, Zulassungen

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