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Stopp! Gelbe Schilder gegen Gentechnik

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Erste Aktion der Gentechnik-Gegner: 30 Tafeln an der Kreisstraße DEG 37 aufgestellt – Weitere sollen folgen

Wallerdorf

(tak). »Landwirtschaft braucht keine Gentechnik« heißt es auf den 30 Tafeln, die seit gestern an der Kreisstraße DEG 37 vom Arbinger Kreisel in Richtung Wallerdorf stehen. Damit wollen Karl Haberzettl vom Bund Naturschutz, Josef Brunnbauer vom Verband für ökologischen Landbau Biokreis, Max Hendlmeier, Landwirt aus Nindorf, und Biobauer Helmut Fritsche aus Aholming, der auch Initiator der Arbeitsgemeinschaft »Gentechnikfreie Landwirtschaft« ist, 30 Zeichen gegen den Versuchsfeldanbau von Genmais in Wallerdorf setzen. 30 Schilder als Mahnmale gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft.

Schilderwald gegen Versuchsfeld
Der Schilderwald an der Kreisstraße soll die vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer auf das Versuchsfeld in Wallerdorf hinweisen, auf dem die Pflanzenschutz-Firma Monsanto gentechnisch-veränderten Mais anbaut. »Wir wollen einfach aufmerksam machen. Wer das Saatgut in Händen hat, hat unsere ganzen Lebensmittel in der Hand – und das kann nicht sein«, kritisiert Biobauer Helmut Fritsche.
Mit den Anti-Gentechnik-Schildern ist es noch nicht genug: Es folgen weitere Protestveranstaltungen in Wallerdorf, am Standort des einzigen Genmaisackers in Niederbayern: Am Sonntag, 16. September, findet eine Demonstration mit einer Kundgebung und einem Marsch durch Wallerdorf statt. Für Sonntag, 30. September, ist dann ein gemeinsames »Tafeln« zusammen mit der Bevölkerung von Wallerdorf und Umgebung geplant. An einer riesigen Tafel soll gemeinsam gegessen, vor allem aber diskutiert werden – und eben wieder ein Zeichen gegen gentechnisch-veränderte Lebensmittel gesetzt werden.

Demonstration und gemeinsames Tafeln
All diese Aktionen gegen den Versuchsfeldanbau in Wallerdorf, die vom Biokreis und dem Bund Naturschutz ausgehen, richten sich auch gegen die aktuellen Abstandsregelungen für gentechnisch-veränderten Mais von 150 Metern. Für die Gentechnik-Gegner ist das ein Abstand, der »nicht ausreichend ist, um eine Auskreuzung zuverlässig zu verhindern«. Ein weiterer Protestpunkt sind die Ausnahmeregelungen für die Gentechnikforschung in Labors, Gewächshäusern und eventuell auch im eingezäunten Freiland von Instituten, wenn ein gentechnisch-veränderter Organismus als unbedenklich erklärt wurde.

Gefunden bei: Lokalteil Osterhofen: http://www.pnp.de/osterhofen

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Written by genfood

21.August.2007 um 9:25

Veröffentlicht in Forschung, Zulassungen

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