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Der „grüne Imperialismus“

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AGROKRAFSTSTOFFE: DIE BEDROHUNGEN DURCH DEN „GRÜNEN IMPERIALISMUS“

Was für die Einen „Bio“ ist, ist für die Anderen tödlich. Ein Artikel über den „grünen Imperialismus“ von Gerardo Cerdas Vega, Teilnehmer am VI Hemissphärischen Treffen gegen Freihandelsabkommen und eine falsche „Integration der Völker“ am 04. Mai 2007 in Havanna…

Gerardo Cerdas Vega
Im Rahmen des VI Hemissphärischen Treffens am 04. Mai 2007 in Havanna, für den Kampf gegen die Freihandelsabkommen (TLC’s) und anlässlich der Integration der Völker, fand eine wichtige Diskussionsrunde zur Thematik Agrokraftstoffe statt. Deren verstärkte Herstellung, die durch die Verzweiflung der USA angesichts ihrer imminenten Energiekrise vorangetrieben wird, nämlich droht Lateinamerika in einen Wettlauf zu stürzen, der bis zur Verwüstung der Umwelt und Produktion, des Sozialwesens und der Kultur geht.
Die DiskussisionteilnehmerInnen Francisca Rodríguez von der Nationalen Vereinigung der Land,-und Indigenafrauen, Chile; Maria Luisa Mendonça vom Sozialen Netz für Gerechtigkeit und Menschenrechte, Brasilien und Horacio Martins von der braslianischen Landlosenbewegung nahmen das Thema ausführlich in Angriff. Der Inhalt der Erörterungen soll mit diesem Artikel wiedergegeben werden.

EINIGE DER DISKUSSIONSELEMENTE

DIE LAWINE DES „GRÜNEN IMPERIALISMUS“
Der „grüne Imperialismus“, der sich in das Gewand der Sorge um die Umwelt und über die globale Erwärmung hüllt, verbirgt hinter seinen umwelt,- kulturellen,- und sozialen Implikationen eine perverse Realität. „Führen wir uns vor Augen, begann Horacio Martins seinen Diskurs, dass die Basis der Agrotreibstoffe Biomasse ist und das deswegen für ihre Herstellung die Kontrolle über Land, Wasser und sämtliche natürlichen Ressourcen erlangt werden muss, ebenso wie über die Agrarzonen der Welt, die gegenwärtig einem wilden Disput ausgesetzt sind, damit sie sich der Produktion dieser Treibstoffe unterwerfen“. Im Weiteren nahm Martins ausführlich Bezug auf die aktuelle Situation in Brasilien und die Aussichten für die kommenden 25 Jahre. Denn für Martins markiert das, was derzeit in Brasilien geschieht, den Weg, dem viele weitere Länder Lateinamerikas folgen werden.

Brasilien erlebt gegenwärtig einen heftigen Streit über die Kontrolle von 150 Millionen Hektar Anbaufläche in Amazonien, die ausschliesslich für die Kultivierung verschiedener Pflanzentypen zur Ethanol,- und Biodieselherstellung bestimmt sind.
Die FAO schätzt, dass die Agrotreibstoffe im Verlauf der nächsten 15 bis 20 Jahre 25% des weltweiten Energiesverbrauchs ausmachen werden. Deshalb ist Brasilien ein Land, um das die Grosskapitalisten sich streiten.
Einige Daten: 2006 wurde die weltweite Ethanolproduktion von Brasilien und den USA, mit einem Anteil von insgesamt 60%, kontrolliert. Schätzungen zufolge wird in 2010 die Produktion 70.000 Millionen Liter Ethanol betragen, die mehrheitlich in die USA exportiert werden, denn dort sind mehr als 40% aller Kraftfahrzeuge der Welt konzentriert. Die Anbaulast für das dazu notwendige Getreide, wie etwa Mais, aber verlagern die Vereinigten Staaten nach Brasilien. Die Tendenz des Konsums von mit Ethanol vermischten, fossilen Treibstoffen ist eindeutig: Die USA, Japan und Europa werden immer mehr Millionen Liter Ethanol importieren. In den Vereinigten Staaten werden fosslie Kraftsstoffe bis 2030 30%tig mit Ethanol vermischt sein. Übersetzt bedeutet dies, dass die Ethanolproduktion von gegenwärtig 58.000 Millionen Liter auf 260.000 Millionen Liter heraufgeschraubt werden muss. Das setzt eine kolossale Verschwendung von Ressourcen und Nahrungsmitteln voraus, die dazu bestimmt werden, Tanks zu füllen, anstatt die Mägen der Menschen.

Ein weiteres sensibles Thema ist das des Grundbesitzes. Die Landflächen werden mehr und mehr von transnationalen Konzernen besetzt. In Brasilien wird Land für die Produktion von Soya, Zuckerrohr und andere Monokulturpflanzen inzwischen sogar über Internet angeboten. Dieser Prozess ist begleitet von der Vertreibung von tausenden bäuerlichen und indigenen Familien. Tatsächlich bringt die Kontrolle über die Biomasse die Kotrolle über das Land mit sich… Dies ist ein Territorial-Imperialismus der dem Kapital sämtliche Begünstigungen einbringt und in massiver Weise die Kontrolle der Transnationalen über die Landflächen und die Vertreibung von Bauern und Indigenas einführt. Die Zerstörung des Bauerntums und der Indigenas bedeutet jedoch die Zerstörung von Kulturen, auch der ursprünglichsten. „Wir erleben eine wahrhaftige Lawine ‚grünen Imerialismus‘, der zu einer wachsenden Verwüstung des Landes führen wird, insbesondere in den Amazonaswäldern und der Savanne. Man glaubt, dass in 30 Jahren die gesamte brasilianische Savanne für die Produktion von Agrotreibstoffen genutzt werden wird. Diese Produktion führt zu einer Verschmutzung der wasserführenden Schicht des Guaraní, die wir mit anderen vier Ländern teilen und die in zunehmendem Maße von Multis wie Coca Cola und Nestle kontrolliert wird“, so Horacio Martins. Keine erbaulichen Aussichten.

Zu Alledem hinzu, verlangt die internationale Geopolitik des nordamerikanischen Imperiums, soziale Stabilität in Brasilien. Das soll heissen, dass weder Kämpfe um Land noch eine starke Soziale Bewegung toleriert werden dürfen. Es ist zu erwarten, dass die Repression und die soziale Kontrolle, besonders der Bauernbewegungen, die wie die MST (Landlosenbewegung) für den Zugang zu Land und Produktivressourcen für mehr als 8 Millionen bäuerliche Familien in Brasilien kämpfen, zunehmen werden.

PREKÄRE ARBEIT UND SKLAVEREI: DAS BRUTALE GESICHT DER MONOKULTUREN

Und als als wäre all´dies nicht genug um die Perversität der neuen Energie-Matriz, die gegenwärtig geschaffen wird, zu demonstrieren, sind wir damit konfrontiert, dass die Prekärität im Arbeitsleben und die Sklaverei in Ländern wie Brasilien eine schmerzhafte Realität sind. Sie ermöglicht es, die brutale Seite der Monokulturen zu erfassen.

Die Zuckerrohrmonokulturen z.B.,…das Vertragssystem basiert auf der Ausbeutung von Billigarbeitskräften und sogar SklavInnen; die Löhne sind extrem niedrig und Risiken wie Erkrankungen, schwere Verletzungen und Tod sind das tägliche Brot. Das Arbeitsministerium in São Paulo sagt, der Zucker ist in Blut, Schweiss und Tod gebadet: Allein 2005 wurden in der agrarischen Zuckerrohrindustrie 400 Tote verzeichnet: Unfälle mit Maschinen, ArbeiterInnen die Verbrennungen und Hitzschläge erlitten, Verseuchungen, erschöpfungsbedingte Infarkte, Hautkrebs in Verbindung mit den angewandten Agrochemikalien und viele andere arbeitsbedingte Krankheiten.

Sklavenarbeit ist die Realität in allen Produktionsstätten. 2006 inspizierte das Innenministerium 74 davon allein in São Paulo und gegen alle gab es Prozesse wegen dutzender SklavInnen, die alle ohne Verträge arbeiteten, ohne Schutzgarantien, in prekärer Situation ohne angemessene Ernährung, Wasser und aufgrund u.a. der Verpflichtung, hohe Schuldenbeträge an ihre Arbeitgeber zu zahlen, ohne die Möglichkeit, dem zu entkommen. Die Arbeitssituation in den verarbeitenden Fabriken und auf den Zuckerrohrfeldern Brasiliens ist jedoch nicht nur typisch für dieses Land. Wir wissen, dass dieselbe Situation heute in allen Ländern Lateinamerikas und der Karibik herrscht, in denen Zuckerrohr angebaut wird, sei es für die Zucker,-oder Ethanolgewinnung; mit der Zunahme von letzterem ist auch die gwaltsame Ausbeutung von Tausenden von Bauern und Indigenas auf dem gesamten Kontinent zu erwarten. ( siehe auch: Zuckerrohrsklaven auf Haiti: http://de.indymedia.org/2007/07/189143.shtml, unten)

Für Maria Luisa Mendonça ist es wichtig daran zu erinnern, dass die Mehrzahl der Kriege während der letzten Jahrhunderte in engster Verbindung mit der Kontrolle der Energiequellen seitens der Grossmächte, insbesondere im Rahmen des industriellen Kapitalismus, stehen. Tatsächlich ist dies gegenwärtig ein zentrales Thema der Aussenpolitik der Vereinigten Staaten, die angesichts der unverhehlbaren Tatsache, dass ihre Ölvorkommen nur noch 10 bis 15 Jahre reichen werden und angesichts des wachsenden Zugangs der Wirtschaftsblocks zu fossilen Kraftsstoffen, zu welchen aktuell das ölhungrige China hinzukommt, versuchen, sich die Kontrolle über die Energiequellen auf globaler Ebene zu sichern.

Diese Fakten sind fundamental um die Dringlichkeit und Agressivität zu begreifen, mit der die USA die massive Produktion der Agrokraftstoffe in Lateinamerika vorantreiben. Damit gehorchen sie den Bedürfnissen des Energiekonsums ihrer industriellen Struktur und einer Gesellschaft, deren Konsumhörige in konstanter Weise einem Überverbrauch an Energie, mit steigender Tendenz, frönen. Für Mendonça ist der weltweite Energieverbrauch, insbesondere der USA, einerseits sehr hoch, andererseits ist er in privilegierten Sektoren, der Industrie und finanzstarken Bevölkerungsgruppen konzentriert. Das bedeutet, dass die gesamte Menschheit einen hohen Preis dafür zu bezahlen hat, damit ein paar Millionen in privilegierter Weise Energie erhalten.
In diesem Sinne folgt die massive Produktion von Agrokraftstoffen der historischen „Tradition“, die seit dem Kolonialismus die grossen Oligarchen unserer Länder und die zentralen Länder des Kapitalismus bevorteiligt hat. Heute bieten unsere Länder den reichen billige Energie an und dies ist ein neuer Augenblick innerhalb der neokolonialen Projekte dieser Mächtigen.

Im selben Sinne, so erläutert Horacio Martins, ist es notwendig die Problematik der Agrokraftstoffe im Rahmen des Paradigmas des monopolistischen und transnationalen, zeitgenössischen Kapitalismus zu verorten, der das Finanzkapital kontrolliert und für den es in keinster Weise von Wichtigkeit ist, was mit der Umwelt, den Völkern/Gemeinschaften und den gesellschaftlichen Strukturen geschieht. Die aktuelle Diskussion über die Energiekrise ist eine falsche Diskussion, mit der versucht wird, eine Energiematriz neuen Typs zu konstruieren, aber immer kontrolliert von den selben transnationalen Kapitalisten, die nicht nur die Kontrolle über das Öl, sondern nun auch über die Quellen der Biomasse besitzen. Auf diese Weise vertuscht die sog. Energiekrise, dass das, was sich tatsächlich in einer Krise befindet, das Produktionsmodell selbst ist, der industrielle, plündernde Kapitalismus, aufgrund dessen Energiebedarf man den kulturellen und natürlichen Reichtum eines Grossteils der Menschheit opfern will.

AGROKRAFTSTOFFE UND NAHRUNGSSOUVERÄNITÄT

Francisca Rodríguez unterstrich emphatisch, dass die massive Produktion von Agrokraftstoffen in direkter Weise das Recht der Völker auf Nahrungsmittelsouveränität betrifft. Sie wies die Formulierung „Biokraftsstoffe“ zurück, da, so ihre Argumentation, „bio“ Leben bedeutet und etwas Positives, auch für die Umwelt suggeriert, während in Wirklichkeit diese Art von Kraftstoffen der Erde entnommen werden, die sie genauso oder sogar mehr verschmutzen wie die fossilen Energieträger. „Von daher dürfen wir nicht von Biokrafststoffen sprechen, sondern sie müssen als Agrokraftstoffe bezeichnet werden, weil sie aus der Erde kommen (in die die Biomasse überdies nicht zurückgeführt wird) und von dieser Erde werden Bauern und Indignas vetrieben, damit die grossen Konsortien und die Grossgrundbesitzer die Kontrolle über sie erlangen und sie dazu bestimmen können, Motoren zu speisen anstatt Menschen zu ernähren“.

Gleichzeitig erinnerte Rodríguez daran, „dass die Bauern,- und Indigenaorganisationen sich anfangs nicht des Ausmaßes der Gefahr bewusst waren, die die Produktion der Agrokraftstoffe in sich birgt, dass sie heute jedoch sehr wohl identifiziert haben, was diese bedeutet. Etwa dass sie u.a. auf eine noch stärkere Unterdrückung der bäuerlichen und indigenen Gemeinschaften abzielt, um die gewaltigen Probleme der zentralen Länder des Kapaitalismus zu lösen. Hierzu wird überdies eine intensive Manipulation durch die Medien eingesetzt: Wir werden die Umwelt schützen, heisst es lautstark, wir werden keine Verschmutzungen begehen; es handelt sich um viel weniger schadensverursachende Kraftstoffe; etc.. Damit wird vertuscht, dass es sich um eine Ernergiepolitik handelt, die die Völker/Gemeinschaften an den Rand der Vernichtung bringen wird. Diese Manipulation ist ein Betrug mehr des Bauerntums, da viele denken werden, es böte sich eine Form, um der Armut, in der sie sich befinden, zu entkommen und die städtischen Bereiche werden, genauso wie die Bauern, der Annahme aufsitzen, dass es eine Entwicklungsmöglichkeit darstellt, wenn die Agrokraftstoffe umweltfreundlich usw. sind“.

„Angesichts dieser Bedrohung, so die Rodríguez weiter, muss die bäuerliche.-und indigene Welt ihr Saatgut schützen und es der Privatisierung des Lebens entziehen. Die Notwendigkeit das traditionelle Wissen und der Landbearbeitung zurückzuerobern und zu zurückzufordern, ist ein untrennbarer Teil der Nahrungssouveränität. Die Bauern,-und Indigenaorganisationen stehen vor enormen Herausforderungen, denn das was durch die Produktion der Agrokraftstoffe geschieht, betrifft diese Gemeinschaften in direktester Form. Sie sind die Ersten, auch wenn die negativen Auswirkungen die gesamte Gesellschaft treffen.
Von daher müssen wir uns gegenüber diesen Herausforderungen zur Verteidigung des Lands verpflichten, aufdecken was sich hinter diesen Projekten verbirgt und eine tiefgreifende Diskussion ausslösen, über die Bedeutung des aktuellen Modells von Energieverbrauch,-und Produktion im Kapitalismus, den grossen Städten und in den Fabriken. Was wir wollen, ist den Genozid an der Erde umkehren. Wir wissen was extensive Monokulturen bedeuten, unter denen Zentralamerika und Südamerika bereits leiden. Monsanto ist schon in Chile, denn nach seinen Plänen ist dieses der Hauptproduzent von transgenem Saatgut. Allen Ländern weisen sie einen Part in diesem Bild der Perversion zu. All´dies bringt sowohl unser Leben wie auch die Biodiversität in Gefahr und das Leben des Planeten Erde an sich. Deshalb müssen wir zu grossen Taten fähig sein. Wir können nicht nur dabeibleiben, den Kampf ausschliesslich gegen die Agrokraftsstoffe zu richten…, wir müssen für unsere eigene Agenda, dessen was Nahrungssouveränität ist, kämpfen; für die Agrarreform und den Kampf führen gegen den ungezügelten Kapitalismus, der unsere Völker/Gemeinschaften zerstört“.

WAS TUN ANGESICHTS DIESER REALITÄT?

Die Diskussionsrunde sah es für notwendig an, vier Kampfesebenen zu artikulieren:

1. Öffentliche Anklage: Es ist nötig die Anklage der Auswirkungen und Bedeutung dieser ganzen Produktion von Agrokraftstoffen zu vertiefen und zu einer neuer Art von Anklage zu entwickeln, die sehr stark empirisch wissenschaftlich fundamentiert ist, da wir mit einer Strategie des Kapitals konfrontiert sind, die Dinge als positiv zu präsentieren. Wir müssen die „ökologische“ Propaganda über die Agrokraftsstoffe entmystifizieren und die Negativeffekte dieser Energie zur Sprache bringen (für jeden Liter Ethanol werden 12 l Wasser verbraucht), die Kontamination der Böden und der Grundwasservorkommen, die Produktion von Treibhausgasen, um nur einige davon zu benennen.

2. Sozialer Widerstand: Die Hypothese der Schaffung einer Alternativgesellschaft setzt voraus, dass die Bauern/Bäuerinnen und indigenen Gemeinschaften über eine generelle Autonomie im Bereich Energie verfügen. Es muss ein gesellschaftliches Projekt vorgeschlagen werden, dass fähig ist, das kapitalistische abzulehnen und dies kann nur erreicht werden, wenn sich ein enormer sozialer Widerstand artikuliert, der reale Alternativen zum herkömmlichen Modell verficht.

3. Direkte Aktion: Wir müssen das Kapital auf dem Land konfrontieren und die Produktionsstätten und das Land besetzen, das für den Anbau von Zuckerrohr, Soya oder transgenem Mais benutzt wird und so das Kapital gemeinsam mit dem ländlichen Proletariat, den TagelöhnerInnen, ZeitarbeiterInnen und Prekären konfrontieren.

4. Artikulation des Kampfes auf internationaler Ebene: Aufgrund der Dimension der Problematik ist ein isolierter Kampf unmöglich. Es braucht gemeinsame Strategien und das ist ein Feld auf dem dringend forangeschritten werden muss.

Der Kampf, so Francisca Rodríguez abschliessend, „muss sich an der Schaffung und Sicherung unserer eigenen Agenda als Alternativfront gegen die fortschreitende Zerstörung der Umwelt, des Sozialen und der Kultur/ren in dieser Phase des Kapitalismus in der Welt orientieren: Ein Kampf um Agrarreformen, für Nahrungsouveränität, für ein Energiemodell, das das Gleichgewicht der Natur respektiert und für die Überwindung des Kapitalismus durch neue Formen der sozialen und produktiven Organisierung, demokratisch und umfassend“.

Für eine Vertiefung in faktische Detaills, zu dem was hier angesichts der Komplexität des Themas, das auch „Todessprit“ oder Kraftsstoffkanibalismus heissen könnte, quasi nur angerissen wurde, gibt es inzwischen auch fundierte „Lektüre“ in Deutsch. Ganz besonders empfehlenwert ist die neueste Ausgabe von „Regenwaldreport“, die sich ausschliesschlich und bereits unter Anwendung dieses Termiunus, mit Agrokraftstoffen befasst:
www.regenwald.org

Quelle dieses Artikels: www.ecoportal.net
Übersetzung: tierr@

Links:
Die Mythen über Biokraftstoff:
http://de.indymedia.org/2007/06/185388.shtml
Agrosprit: Aufruf zu Moratorium:
http://de.indymedia.org/2007/07/188020.shtml

Kolumbien:Morde für Palmöl:
http://de.indymedia.org/2007/09/194559.shtml

——————–
Von Kyoto nach Quito Teil 1-3
http://de.indymedia.org/2007/07/188274.shtml
http://de.indymedia.org/2007/07/188303.shtml
http://de.indymedia.org/2007/07/188420.shtml

Merkel und der Quito-Vorschlag, unter:
Aufruf für ein Klimacamp in der BRD 2008
http://de.indymedia.org/2007/09/194022.shtml

http://www.climateimc.org/de
mehsprachig: www.oilwatch.org

Öl: mehr Fluch als Segen ( Ministertreffen des Südens)
http://de.indymedia.org/2007/07/187688.shtml

Ölkonzerne, Indigen @s, Umwelt… Nato verteidigt Ölkonzerne
http://de.indymedia.org/2007/08/189591.shtml
Volkstribunal verklagt Repsol – ÖkoFlucht
http://de.indymedia.org/2007/07/186822.shtml
Nigeria:Schüsse gegen Umweltschützer
http://de.indymedia.org/2007/08/190021.shtml

Infoportal America Latina en movimiento
Portug., engl.
http://alainet.org/
Biodiversidad en América Latina
http://www.biodiversidadla.org/content/view/full/30737

gefunden bei: Indymedia

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Written by genfood

24.September.2007 um 8:14

Veröffentlicht in Andere über..., Firmenpolitik, Patente

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