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Bluff mit Genmais

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Monsanto schludert beim Umweltmonitoring
VON STEPHAN BÖRNECKE

Die Wiederzulassung des einzigen derzeit in Europa anbaubaren Gen-Mais‘ Mon 810 steht auf wackeligen Füßen: Der US-Saatgut-Multi Monsanto hatte dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) eine Untersuchung zugesagt über die Auswirkungen von Gen-Mais auf Schmetterlinge. Doch so wie der Konzern das Monitoring ankündigte, wird es wohl nicht stattfinden.

In seinem dem Bundesamt vorgelegten Monitoring-Plan hatte Monsanto behauptet, in die Untersuchung sei das deutsche „Tagfalter-Monitoring“, das am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig koordiniert wird, einbezogen. Das Zentrum teilte gestern mit, die Nennung sei „ohne unser Wissen und ohne unsere Zustimmung“ erfolgt. Es habe „keinerlei Kontakt“ zu Monsanto gegeben. Der Konzern selbst äußerte sich dazu gestern nicht.

Mon 810 ist wegen seiner ungeklärten Umweltauswirkungen in Frankreich verboten. In Deutschland bestand für einige Monate ein Handelsverbot, nach dem das BVL den Mais in die Nähe einer Risikokultur gerückt hatte. Grund: Das Gift im Mais trifft nicht nur Schädlinge, sondern auch Organismen die Teil der natürlichen Schädlingsbekämpfung sind.

gefunden bei: Frankfuter Rundschau

 

wer hat was Anderes geglaubt?

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Written by genfood

13.März.2008 um 9:48

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