Monsanto

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Archive for the ‘Zulassungen’ Category

Monsanto mit Mais-Doppelschutz gegen Zünsler und Wurzelbohrer

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St. Louis/USA – Der US-Agrarkonzern Monsanto bringt eine neue Maissorte auf den Markt, die gegen den Maiszünsler schützt und zugleich dem Maiswurzelbohrer Paroli bieten soll.

(Foto: agrarfoto.com)

Wie das Unternehmen aus St. Louis am vergangenen Donnerstag bekanntgab, hat das US-Landwirtschaftsministerium eine Zulassung für MON 89034 erteilt. Das Produkt soll unter dem Namen YieldGard VT Triple PRO vermarktet werden, das den Farmern voraussichtlich zur Aussaat 2009 zur Verfügung steht. Monsanto zufolge werden damit zwei verschiedene Proteine des Bacillus thuringiensis (Bt), die in der gentechnisch veränderten Pflanze eingebaut wurden, so kombiniert, dass unter der Erde Schutz gegen den Maiswurzelbohrer besteht und auf dem Acker die Pflanzen gegen den Maiszünsler und weitere Käfer immun sind.

Im Jahr 2010 will Monsanto dann in Kooperation mit Dow AgroSciences über seine Maisplattform "SmartStax" zusätzlich zu den Insektengiften auch noch Herbizidtoleranz in die Pflanze packen. "SmartStax wird Branchenführerschaft beim Unkraut- und Insektenschutz in einem umfassenden Paket des eingebauten Pflanzenschutzes in einer Saat anbieten", so Monsanto. (AgE)

gefunden bei: Agrar heute

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29.Juli.2008 at 11:47

Veröffentlicht in Allgemein, Forschung, Patente, Zulassungen

Gen-Mais in Österreich nun verboten

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Wien (24.7.08): Das österreichische Gesundheitsministerium verbietet nun per Erlass den Import von Gen-Mais.

Die Umweltorganisation Greenpeace zeigt sich über die Verordnung der Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky entzückt: Mit 16. Juli wurde ein Importverbot für den Gentech-Mais MON863 erlassen.

„Nach den jüngsten Verboten von drei gentechnisch veränderten Rapssorten katapultiert sich Österreich mit dem Verbot des Skandal-Mais‘ MON863 wieder an die Speerspitze der gentechnik-kritischen EU-Länder“, freut sich Steffen Nichtenberger, Gentechnik-Experte bei Greenpeace.

Der österreichische Erlass kann nun einen möglichen politischen Rückenwind für die Eu-Staaten Dänemark und Luxemburg liefern, wo gleichfalls über ein Verbot des Gentech-Mais MON863 debattiert wird.

Österreich hält nun bei sieben Verboten von in der EU zugelassenen Gentech-Pflanzen. Neben MON863-Mais und den drei Rapslinien Ms8, Rf3 und Ms8xRf3 ist auch der Anbau der Gentech-Maissorten MON810 und T25 sowie der Import der gentechnisch veränderten Rapssorte GT73 verboten.

Der Gentech-Mais MON 863 des US-Agrar-Konzerns Monsanto sorgte bereits im Mai 2004 für Schlagzeilen: Die französische Zeitung Le Monde berichtete, dass Ratten, die mit MON863 – ein Mais mit eingebautem Insektengift gefüttert wurden, deutliche Veränderungen im Blutbild und mögliche Organschäden aufwiesen. Im Januar 2006 ließ die EU-Kommission den Gentech-Mais trotz aller wissenschaftlichen Kontroversen für den europäischen Markt als Lebens- und Futtermittel zu. Grundlage dafür war eine positive wissenschaftliche Bewertung der EFSA, die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit.

Greenpeace und französische Wissenschaftler veröffentlichen im März 2007 die erste unabhängige Auswertung der Fütterungsversuche mit MON863. Die wissenschaftliche Studie zeigt, dass die Ratten tatsächlich an Nieren und Leber geschädigt wurden.

„Der Fall MON863 zeigt wie skrupellos Biotech-Konzerne wie Monsanto agieren, um ihre Gentech-Konstrukte zur Zulassung zu bringen. Selbst potenzielle Schäden für Tier, Mensch und Umwelt werden offenbar in Kauf genommen“, so Nichtenberger.

gefunden bei: Glokalist Medien

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27.Juli.2008 at 9:47

Gen-Mais, nur ein Verbot schuetzt

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Das Online-Netzwerk Campact ruft Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit
einem breiten Bündnis aus Umwelt-, Bio- und Imkerverbänden dazu auf, von
Landwirtschaftsminister Horst Seehofer ein Verbot des Anbaus des Gen-Mais
MON810 zu fordern. Auf der Internetseite http://www.genmais-stoppen.de
können mit einem Klick Postkarten an den Minister verfasst werden, die
gesammelt im Rahmen einer medienwirksamen Aktion überreicht werden sollen.
Seit vergangenem Donnerstag wurden bereits über 10.000 Postkarten
verfasst.

"Der Mais MON810 des Saatgut-Konzerns Monsanto ist bisher die einzige
Gen-Pflanze, die in Europa kommerziell angebaut wird", erläutert Stefanie
Hundsdorfer von Campact. "Mit schlimmen Folgen: Schleichend verunreinigen
seine Pollen die gentechnikfreie Landwirtschaft. Sein Insektengift bedroht
die Ökosysteme. Und damit nicht genug: Der Risiko-Mais wird verfüttert und
landet als Käse, Milch, Eier und Fleisch auf unseren Tellern."

"Etliche unserer europäischen Nachbarn haben bereits gehandelt und den
Gen-Mais verboten", ergänzt Hundsdorfer. Nur in Deutschland lasse
Landwirtschaftsminister Seehofer den Gen-Mais MON810 weiter anbauen. Dies
müsse sich endlich ändern. "Auch wenn der Konzern-Riese Monsanto viel
Einfluss auf die Politik hat, stehen unsere Chancen nicht schlecht", fährt
Hundsdorfer fort. Denn die bayerische Landtagswahl sowie die näher
rückende Bundestagswahl machten es für Seehofer immer schwerer, die
Meinung der über 70 Prozent der Bevölkerung zu ignorieren, die gegen
Gentechnik sind.

Ihre Ansprechpartnerin:
Stefanie Hundsdorfer, hundsdorfer@campact.de
Tel.: 04231 – 957 452, mobil: 0177 – 9303458

Pressemitteilung von Campact

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8.Juli.2008 at 10:24

Veröffentlicht in Allgemein, Zulassungen

„Mit Gift und Genen“ – Und wer ist Monsanto?

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Artikel vom 30. Mai 2008 zum Thema mit dem Video von Arte und anschließendem Studiogespräch

Greifswald Am 4. Juli wird ab 21 Uhr zur Filmveranstaltung „Mit Gift und Genen“ – Und wer ist Monsanto? ins Ikuwo, Goethestraße 1, eingeladen.

Dieser Dokumentarfilm beleuchtet die Machenschaften des weltgrößten Saatgut/AgrarChemie-Konzerns Monsanto. Mit einem Umsatz von 8,6 Mrd. US Dollar und Gewinn von 933 Mio. US-Dollar (2007) stellt der Konzern unter anderem Pflanzenschutzmittel und (gentechnisch verändertes) Saatgut her. 90 Prozent der gentechnisch veränderten Pflanzen der Welt sind von Monsanto hergestellt. Dazu gehören gentechnisch veränderte Soja- und Baumwollsorten, die gegen das Totalherbizid Roundup resistent sind. Die einzige hierzulande großflächig angebaute gentechnisch veränderte Pflanzensorte, der Mais MON 810 stammt ebenfalls aus den Laboren Monsantos. Dessen nicht genug. Verantwortlich ist Monsanto ebenfalls für die Herstellung des im Vietnamkrieg eingesetzten chemischen Kampfstoffes Agent Orange (enthält Dioxine) und des Rinderwachstumshormons rBGH.

Wenn Du es genauer wissen willst, komm zum Filmabend ins Ikuwo. Der Eintritt ist frei. Auf sehr umfangreiche und anschauliche Art und Weise dokumentiert der Film „Mit Gift und Genen“ das weltweite Wirken von Monsanto. Organisiert wird der Abend von der agriKultur Gruppe Greifswald mit Unterstützung des Fachschaftsrates Biowissenschaften der Universität. Bei Fragen melden unter: agrikultur-hgw@no-log.org

gefunden bei: Ostsee Zeitung

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3.Juli.2008 at 18:40

Imker Bablok muss mit seinen Bienen weichen

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Von Manuela Mayr

Augsburg/Kaisheim. Der Imker Karl-Heinz Bablok muss auch in diesem Sommer rechtzeitig vor der Maisblüte mit seinen Bienen "auf die Flucht" gehen. Sein Bienenhaus steht in rund 1500 Meter Entfernung von einem Versuchsfeld des Freistaats auf dem Neuhof bei Kaisheim (Kreis Donau-Ries).

Imker Bablok kämpft für einen genfreien Honig.

Dort wird die gentechnisch veränderte Maissorte Mon 810 angebaut, die nur als Futtermittel, nicht aber als Lebensmittel zugelassen ist. Pollen von diesem Mais, den die Bienen in ihren Stock schleppen, darf deshalb selbst in geringsten Mengen nicht in den Honig gelangen. Sonst darf der Honig nach Auffassung des Verwaltungsgerichts Augsburg nicht mehr als Lebensmittel verkauft werden.

Die Bestätigung, dass für Honig "null Prozent Toleranz" gelte, was die Verunreinigung mit Bestandteilen von Mon 810 betrifft, war ein juristisches Ziel des Bündnisses zum Schutz der Bienen vor Agro-Gentechnik gewesen. Die praktischen Auswirkungen hat der Kläger Karl-Heinz Bablok zu tragen: "Ich bin der Dumme" sagt er. Er kann zwar den Schaden für den unverkäuflichen Honig gegenüber dem Anbauer geltend machen, urteilte die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts unter Vorsitz von Evelyn Leder. Den Nachweis über die Verunreinigung muss allerdings er führen. Und es sei auch Sache der Imker, dort wo es möglich ist, die Bienen während der Maisblüte in Sicherheit zu bringen. Ein Flug-Radius von drei Kilometern, in dem die Bienen laut Experten 90 Prozent des Nektars und des Pollens sammeln, wird dabei zugrunde gelegt. Im Fall von Karl-Heinz Bablok sieht das Gericht den Aufwand als zumutbar an, die schweren Bienenkästen während der Maisblüte nach Leitheim zu versetzen. Auch dafür könne Schadenersatz verlangt werden.

Klageweg durch alle Instanzen

Das Imker-Bündnis, das bereits 70 000 Euro in den Prozess investiert hat, will in Berufung gehen und den Klageweg notfalls bis zum Europäischen Gerichtshof gehen. In Augsburg führte aufseiten des beklagten Freistaats der Anwalt der drei beigeladenen Firmen Monsanto Company, Monsanto Technology und Monsanto Agrar Deutschland das Wort. Er gebe zum Prozess keine Statements ab, sagte er.

gefunden bei: Ausgburger Allgemeinen

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31.Mai.2008 at 9:57

Video: „Monsanto, mit Gift und Genen“

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leider hatten wir die Ankündigung nicht mehr früh genug online bekommen, so dass viele unserer Leser die Dokumentation nicht sehen konnten – wir haben gesucht, und sind fündig geworden.

hier die Doku:

und eine Gesprächsrunde die ARTE im Anschluss an die erste Ausstrahlung vom 17.05.2008:

beides sehr sehenswert.

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30.Mai.2008 at 21:19

Gentech-Riese Monsanto unter Beschuss

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"Unternehmen scheint gesamte Nahrungsmittelkette zu kontrollieren"

Brüssel lässt Genmais-Importe zu (Foto: pixelio.de, Andre)

St. Louis (pte/17.05.2008/06:10) – Monsanto, der weltgrößte Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut, dominiert den Markt wie kein anderes Unternehmen. So steuert der Konzern rund 90 Prozent des weltweit vermarkteten Gentech-Saatguts bei. Allein im zweiten Quartal erzielte der Gentech-Riese Nettorekordeinkünfte von 1,12 Mrd. Dollar. Diese Quasi-Monopolstellung wird jedoch nicht nur von Gentechnik-Gegnern aufs Schärfste kritisiert. "Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt ‚Monsanto‘ auch, dass es zum umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde", schreibt etwa arte online. Neben den Produkten selbst ist auch die Art und Weise, wie Monsanto seine Vormachtstellung erreichen konnte, heftig umstritten. "Das Unternehmen ist dazu in der Lage, amerikanische und europäische Regulierungsinstanzen zu manipulieren, Journalisten und Forscher zu entlassen und missliebige Untersuchungen abzubrechen", warnt die französische Journalistin Marie-Monique Robin in einem arte-Interview. Robin hat drei Jahre aufgewendet, um die ihrer Meinung nach fragwürdigen Machenschaften des Mega-Konzerns zu durchleuchten.

Für Negativschlagzeilen hat Monsanto bereits mit mehreren Produkten gesorgt. Bekannt wurde das 1901 gegründete ehemalige Chemieunternehmen mit dem heute als chemischer Kampfstoff klassifizierten Herbizid "Agent Orange", das im Vietnamkrieg zum Einsatz kam. Das Monsanto-Wachstumshormon rBST, das die Milchleistung bei Rindern steigert, soll Medien zufolge die Wahrscheinlichkeit von Euterentzündungen erhöhen und gesundheitliche Schäden beim Menschen durch Rückstände in der Kuhmilch verursachen. Die in der Industrie häufig verwendete Substanz PCB (Clophen) aus dem Monsanto-Sortiment wird hierzulande seit den 1980er Jahren als hochgiftig eingestuft. Dabei liegt das Kerngeschäft des Konzerns Unternehmensangaben zufolge in der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von gentechnisch verändertem Saatgut der Kulturpflanzen Mais, Sojabohne und Raps. "Ein großes Problem etwa ist die Verbreitung der Gentech-Baumwolle seitens des Saatgutkonzerns", meint Christian Felber, Globalisierungsexperte bei der NGO Attac, im Gespräch mit pressetext. Ebenso, so die Kritik, würden die Wasser- und Aquakultur-Geschäfte des Unternehmens das Ziel verfolgen, die für das Überleben wichtigen Ressourcen zu monopolisieren und in einen Markt zu verwandeln. "Über kurz oder lang scheint das Unternehmen die gesamte Nahrungsmittelkette zu kontrollieren", folgert arte.

Dabei argumentiert Monsanto, gentechnisch verändertes Saatgut könne den Welthunger bekämpfen und führe zu höheren Erträgen. Wie eine Studie der Universität von Kansas aufzeigt, bringt Gentech-Soja im Vergleich zu konventionellem Saatgut jedoch um zehn Prozent weniger Ertrag. Schädlingsresistente Pflanzen werden von anderen, bisher unbekannten Krankheiten befallen, berichtet die taz. Darüber hinaus kontaminiere das genetisch veränderte Saatgut Boden und Umwelt, wodurch natürliches Saatgut unbrauchbar würde. So wurde der Monsanto-Gentech-Raps GT73 von der Europäischen Umweltbehörde als Hochrisikopflanze bezüglich des unkontrollierten Vordringens in die Natur eingestuft (pressetext berichtete). Monsanto kommt dem Kontaminierungsproblem entgegen, indem sich jene Bauern, die Monsanto-Produkte verwenden, vertraglich dazu verpflichten, kein Saatgut aus der Vorjahresernte für die erneute Bewirtschaftung der Felder heranzuziehen. Stattdessen sind sie dazu angehalten, die im Schnitt vier mal teurere Saat wieder zu kaufen. Wird auf den Feldern Saatgut aus dem Vorjahr entdeckt, überzieht der Konzern die Bauern mit Patentrechtsklagen. Um regional die Marktoberhand zu behalten, kauft Monsanto andere Saatgutfirmen kurzerhand auf.

"Die Verbindungen zwischen den staatlichen Stellen, die gentechnisch veränderte Pflanzen zulassen, und der Industrie sind enger als bisher bekannt", schreibt der Tagesspiegel. Noch im Frühjahr 2007 hatte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit den Verkauf der Monsanto-Maissaat MON810 untersagt. Grund dafür war ein fehlender Monitoring-Plan, der über die Umweltauswirkungen durch den Gen-Mais Auskunft gab. Obwohl das Bundesamt für Naturschutz die Begleituntersuchungen als unzureichend befand, wurde das Vertriebsverbot für MON810 im Dezember des Vorjahres wieder aufgehoben. "Die enge Verflechtung zwischen Agroindustrie und Behörden macht die staatliche Risikobewertung unglaubwürdig und erschüttert das Vertrauen in die Demokratie", meint die grüne Bundestagsabgeordnete Ulrike Höfken. Wie Anfang Mai von der EU-Kommission beschlossen, müssen nun auch jene Länder, die ein Importverbot über Gentech-Maissorten verhängt haben, MON810 zur Einfuhr zulassen, um keine wissenschaftlich unbegründeten Handelsschranken aufzubauen. Ansonsten würden rechtliche Konsequenzen folgen.

Das Konzernlobbying seitens Monsantos reicht Medienangaben zufolge bis hin zum politischen Postenschacher. In den USA sollen Mitarbeiter von Bundesbehörden in Monsanto-Reihen und zurück gewechselt haben. Mitglieder der britischen Labour Party sollen massiv in die Gen-Industrie investiert haben. In Mexiko gebe es mit "Ley Monsanto" sogar ein eigenes Gesetz, das den Interessen des Konzerns entgegen komme. "Ich bin ziemlich schockiert darüber, welch ungeheuren Einfluss ein multinationales Unternehmen auf demokratische Staaten und darüber hinaus auf die ganze Welt ausüben kann", so die Journalistin Marie-Monique Robin. Die weltweite massenhafte Verbreitung von genetisch veränderten Organismen (GVO) sei aufgrund von Manipulation und Intrigen möglich gemacht worden.

"Die GVO kamen auf den Markt, ohne dass sie irgendeinem ernstzunehmenden wissenschaftlichen Test unterzogen worden wären. Die Zulassung geschah aus rein politischen Gründen. Das hat der Sprecher der Food and Drug Administration, James Maryanski, vor laufender Kamera auch zugegeben", erklärt Robin. Monsanto wolle die Macht über das Saatgut weltweit übernehmen. Als Verbraucher verfüge man mit "kaufen oder nicht kaufen" über die einzige Waffe gegen die Marktbeherrschung von GVO. Der weltweite Kampf gegen den Hunger wird der Kansas-Studie zufolge von genetisch veränderten Pflanzen nicht erleichtert. Stattdessen führt erfolgreiches Lobbying zu weiteren tiefgreifenden Problemen. "Neben der Biotechnologie ist Monsanto auch ein Musterbeispiel für die gegenwärtige Entwicklung des Kapitalismus", schließt Robin. (Ende)

gefeunden bei: pressetext.deutschland

Written by genfood

17.Mai.2008 at 14:40

„Umwelt vor Schaden bewahren“

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Hamburg (DK) Mit einem Eilantrag beim Braunschweiger Verwaltungsgericht wollen die Umweltorganisation Greenpeace und zahlreiche Imker den Anbau des Genmais MON810 in Deutschland stoppen. Das Saatgut des US-Großkonzerns Monsanto ist umstritten, mehrere europäische Länder haben den Anbau verboten. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hatte den Handel im Frühjahr 2007 verboten, im Dezember jedoch wieder zugelassen, nachdem der Agrarkonzern einen Umweltbeobachtungsplan vorgelegt hatte. Dieser wurde jedoch vom Bund Naturschutz und anderen Umweltorganisationen als nicht fundiert genug kritisiert. Greenpeace wirft Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) nun vor, mit der erneuten Zulassung "den Weg für den Genmais in Deutschland geebnet" zu haben. Für Barbara Kamradt von Greenpeace ein "unverantwortliches Handeln". Mit der Gentechnik-Expertin hat unsere Redakteurin Katrin Fehr gesprochen.

Gibt es denn schon Reaktionen auf Ihren Eilantrag vom 2. Mai
Kamradt: Bisher noch nicht. Das Gericht prüft den Antrag.

Was sind die konkreten Kritikpunkte gegenüber Seehofer und dem BVL
Kamradt: Dass ihnen der völlig unzureichende Beobachtungsplan von Monsanto ausgereicht hat, um den Handel mit MON810 wieder zuzulassen. Im Frühjahr befürchtete die Behörde noch, dass der Anbau von MON810 eine Gefahr für die Umwelt darstelle. Ein von uns in Auftrag gegebenes wissenschaftliches Gutachten belegt, dass der Plan von Monsanto auf belanglosen Angaben und falschen Daten basiert. Er enthält keine Beweise dafür, dass MON810 unschädlich ist und keine Gefahr für die Umwelt darstellt. Entweder haben die Mitarbeiter von Horst Seehofer all diese Unzulänglichkeiten nicht bemerkt, oder sie haben sie wissentlich ignoriert. Nun müssen die Gerichte tätig werden, um die Umwelt vor Schaden zu bewahren.

Das BVL und Horst Seehofer haben dem Monitoring von Monsanto Glauben geschenkt. Was hat Ihre Studie darüber konkret ergeben
Kamradt: Monsanto gibt 32 angebliche Feldstudien an. Bei zwölf Angaben handelt es sich allerdings nicht um Feldstudien, und fünf weitere untersuchen Gen-Baumwolle. Sechs Studien untersuchen Ökosysteme, Tierarten und landwirtschaftliche Räume außerhalb Europas. Die Erkenntnisse lassen sich kaum auf die heimischen Ökosysteme übertragen. Außerdem werden mögliche Schäden bei anderen Tierarten wie Vögeln, Schmetterlingen, Wasserlebewesen oder auch Bienen nicht berücksichtigt. Monsanto schließt daraus, dass es keine Gefahr gibt, und es deshalb auch keine gezielte Überwachung geben muss. Stattdessen gibt es einen sehr allgemeinen Fragebogen für Landwirte, der keine Auskünfte zu möglichen Auswirkungen des Genmais auf die Umwelt geben kann, ergänzt durch die Auswertung von Daten bestimmter Umweltüberwachungsprogramme, auch Netzwerke genannt, die jedoch nicht auf die Beobachtung der Auswirkung von Genpflanzen ausgerichtet sind. Einige der Träger dieser Programme haben sich klar von diesem Plan distanziert.

Kann es sich Monsanto leisten, Ergebnisse von angeblichen Feldstudien abzuliefern
Kamradt: Bei der derzeitigen Prüfungspraxis kann sich Monsanto das offensichtlich politisch leisten. Deshalb gehen wir nun gerichtlich gegen den Anbau vor. MON810 steht in der EU auch zur Wiederzulassung an. Dann wird sich zeigen, ob die Behörden weiterhin so lax mit der Sicherheit der Umwelt umgehen. Auf der Grundlage neuerer Erkenntnisse darf dieser Genmais nicht wieder zugelassen werden. Erst vor zwei Tagen hat die EU Komission zwei ähnlichen Genmais-Pflanzen die Zulassung verweigert und sie zur erneuten Prüfung an die Europäische Sicherheitsbehörde EFSA zurückgewiesen. Die Prüfungsstandards sind allerdings bislang völlig unzureichend.

Welche Gefahren befürchten Sie durch den Anbau von MON810
Kamradt: Dieser Mais produziert sein eigenes Insektengift, das sogenannte BT-Gift, das auf einen Maisschädling, den Maiszünsler, tödlich wirken soll. Das BT-Gift wird in allen Pflanzenteilen und auch Pollen produziert und permanent an die Umwelt abgegeben – über den Pollen auch über weite Strecken. Er birgt daher Gefahren für die Umwelt. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass sich der Genmais negativ auf Tiere wie Bienen, Schmetterlinge, Spinnen, Schlupfwespen und Florfliegen sowie auf Bodenorganismen wie Regenwürmer auswirken kann.

Was werden Sie tun, wenn dem Eilantrag nicht stattgegeben wird?
Kamradt: Wir werden überlegen, ob wir ins Hauptsacheverfahren gehen. Wir werden weiter gegen den Anbau vorgehen. Wir haben stichhaltige Argumente. Tatsache ist doch, dass es viele offene Fragen gibt. Und je länger man hinschaut, um so mehr Fragen tun sich auf.

Donaukurier

Written by genfood

10.Mai.2008 at 14:29

Schöne neue Monsanto-Welt

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Von wegen biologisch abbaubar: Monsantos Unkrautvernichter ‚Roundup‘

Drei Jahre recherchierte die Journalistin Marie-Monique Robin nach Skandalen des Chemie-Multis Monsanto. In "Le monde selon Monsanto" erzählt sie davon.
Sondervorstellung im Pariser Filmkunst-Kino: Auf dem Programm, ‚Le monde selon Monsanto‘ – die Welt, wie sie Monsanto sieht. Der zweistündige Dokumentarfilm dreht sich unter anderem um die Erfolgsstory von ‚Roundup‘. Vor 30 Jahren führte Monsanto dieses Unkrautvernichtungsmittel ein, heute ist es das weltweit meistverkaufte Herbizid. Filmemacherin Marie-Monique Robin ist überzeugt: das Mittel schaffte seinen Weg an die Spitze der Verbraucherhitlisten nur, weil der Konzern Hobbygärnter und Landwirte täuschte.

Ein Test mit dem Unkraut-Killer: er wirkt, hat aber krebserregende Inhaltsstoffe.
Auf der Packung wurde behauptet, das Produkt sei biologisch abbaubar und vollkommen umweltverträglich. "Das ist aber eine glatte Lüge", sagt die Filmemacherin. Erst im vergangen Jahr hätte ein französisches Gericht Monsanto wegen betrügerischer Werbung verurteilt. Und dass sei nicht das erste Mal: auch in den Vereinigten Staaten gab es schon Verurteilungen. Für die Verbraucher noch viel schlimmer sei aber, dass ‚Roundup‘ nicht nur ein Umwelt-Killer sei, sondern krebserregend wirke, zitiert Robin eine wissenschaftliche Studie. Das Herbizid wird eines Tages verboten, da ist sie sich sicher.

Das Saatgut wird auf den Unkrautkiller abgestimmt

Um den Erfolg seines Herbizids dauerhaft zu machen, hat das amerikanische Unternehmen in den 90er Jahren seine so genannten "Roundup-ready"-Produkte entwickelt. Ein raffiniertes Konzept, denn das Saatgut aus dem eigenen Konzern wird mittels Gentechnik im Labor resistent gemacht gegen das Unkrautvernichtungsmittel. Wer Monsanto-Produkte also im Duo kauft, dem werden deutlich bessere Ergebnisse prognostiziert. Die Abhängigkeit in die man sich begibt, wird nicht thematisiert. "Es heißt immer, gentechnisch veränderte Pflanzen sind der Schlüssel gegen den Hunger in der Welt", sagt Robin. Vielleicht sei das eines Tages mal so. Was heute aber auf den Feldern wächst, stamme zu 90 Prozent aus den Gen-Labors von Monsanto und da seien auch Herbizide mit enthalten.

Wird es in Zukunft nur noch gentechnisch veränderte Nutzpflanzen geben?
Ihren Siegeszug rund um die Welt begannen Monsantos Genpflanzen in den Vereinigten Staaten, der Heimat des Unternehmens. Auch dort recherchierte die französische Journalistin und deckte auf, dass die amerikanische Zulassungsbehörde, die weltweite Referenzadresse schlechthin, Gentech-Saatgut auch aus politischen Gründen zuließ. Wissenschaftliche Studien seien da schon einmal verschwunden. Und keineswegs wurden diese Biotech-Produkte von unabhängigen Experten auf ihre eventuelle Schädlichkeit getestet. "Ein Skandal", meint Francois Malléa, der östlich von Paris einen Bauernhof mit 200 Hektar Land bewirtschaft. Als Weizenbauer ist er bislang noch nicht mit gentechnisch veränderten Saatgut in Berührung gekommen. Doch direkt nach Ende des Monsanto-Films ist auch er in Rage und will gegen die Biotechnologie vorgehen. In Frankreich gebe es bisher eigentlich nur Gen-Mais, sagt er. Doch durch das derzeit diskutierte Gentechnik-Gesetz könnten bald auch andere Kulturen zugelassen werden, so dass Landwirte in Zukunft gar keine Wahl mehr hätten. Konventionelles Saatgut könnte Mangelware werden, weil Monsanto in großem Umfang Saatgut-Lieferanten aufkauft. Und wenn dann die unabhängigen Händler fehlen und Monsanto nur noch Gentech-Saatgut anbietet, dann seien letztlich alle Landwirte davon betroffen.

Mit heimischer Rückendeckung zum globalen Saatgut-Giganten

Fast allabendlich zeigt Filmemacherin Marie-Monique Robin irgendwo im Land ihren Film, immer ist der Saal bis auf den allerletzten Platz besetzt. Häufig gehen die Diskussionen bis spät in die Nacht, auch die Tagesaktualität hilf. In den kommenden Tagen soll das neue Gentechnikgesetz in Frankreich verabschiedet werden. Die Gentechnik-Lobbyisten formieren sich bereits. Der Gasteber an diesem Abend, der grüne Abgeordnete Yves Cochet, will vor der mächtigen Gensaatgut-Lobby aber nicht einknicken: "Vor allem während der französischen EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte wollen wir die Menschen wachrütteln", sagt er in seiner Schlussrede.

Suzanne Krause

Deutsche Welle

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8.Mai.2008 at 18:05

Der deutsche Gentech-Filz

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Lobbyarbeit statt Kontrolle
Der deutsche Gentech-Filz

An zentralen Stellen in den Gentech-Genehmigungsbehörden sitzen Wissenschaftler, die – laut einer neuen Studie – in Lobbyvereinen eng mit Industrievertretern zusammenarbeiten. VON WOLFGANG LÖHR


Bei der Risikoabschätzung des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen durch Genehmigungsbehörden kann längst nicht mehr von Unabhängigkeit die Rede sein. Foto: dpa

Bei der Begutachtung und Risikoabschätzung des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen durch die bundesdeutschen Genehmigungsbehörden kann längst nicht mehr von Unabhängigkeit und Transparenz die Rede sein. "Durch eine enge Verflechtung zwischen Beamten, Wissenschaftlern, Industrievertretern und Lobbyorganisationen droht selbst der Politik die Kontrollmöglichkeiten zu entgleiten", sagte die Agrarexpertin der Grünen Ulrike Höfken. Die Bundestagsabgeordnete stützt ihre Kritik auf eine von ihr in Auftrag gegebene Studie über den Gentech-Filz in den deutschen Genehmigungsbehörden.
Gerüchte und einzelne Meldungen über Interessenkonflikte bei Mitarbeitern von Genehmigungsbehörden gab es in den letzten Jahren immer wieder. "Dass das aber in einem solchen Ausmaß stattfindet, das hat selbst mich überrascht", sagte Christoph Then, einer der beiden Autoren der Studie. Then kennt sich in der Gentech-Szene aus, hat er doch lange Zeit bei Greenpeace zur Gentechnik gearbeitet. Vor allem, dass der Filz auf so vielen Ebenen stattfindet, habe er nicht erwartet.

Anhand mehrerer konkreter Beispiele haben die beiden Autoren aufgezeigt, wie weit die Verflechtungen gehen und welche Auswirkungen es haben kann, wenn an zentralen Behördenstellen industriefreundliche Wissenschaftler arbeiten. Zum Teil vergessen die eigentlich bei einer Bundesbehörde beschäftigten Wissenschaftler, für wen sie gerade arbeiten. Für die von ihnen selbst mitgegründete Lobbyorganisationen wie etwa dem Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik (WGG) oder der Bundesbehörde. Da kommt dann auch schon einmal einiges auf dem Briefkopf durcheinander.
Erhellend sind die von Christoph Then und Mitautorin Antje Lorch beschriebenen konkreten Fälle. Etwa das fragwürdige Zulassungsverfahren für die einzige in Europa zum Anbau zugelassene Gentech-Pflanze, den Mais MON 810 von Monsanto.

So zeigen die Autoren auf, dass Mitarbeiter des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zusammen mit Industrievertretern und Wissenschaftlern, die ein großes Interesse daran haben, Freisetzungen durchzuführen, die Kriterien und Auflagen für die künftige wirtschaftliche Nutzung ausarbeiten und vorschlagen. Die amtlichen Wissenschaftler weisen dabei darauf hin, dass sie in diesen Gremien nur als Privatpersonen mitarbeiten. Später werden sie sich dann als Amtsperson damit beschäftigen – nämlich dann, wenn sie kraft ihrer Funktion in der Bundesbehörde ihre eigenen, zusammen mit der Industrie ausgearbeiteten Vorschläge als verbindlich festlegen. So hatte Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) im Frühjahr 2007 das BVL angewiesen, die kurz zuvor erlassene Vertriebsgenehmigung für MON 810 zu widerrufen. Das Vertriebsverbot kam jedoch erst, nachdem das Maissaatgut schon im Boden war. Der Grund für das Vertriebsverbot waren ein fehlender Monitoring-Plan, mit dem die Umweltauswirkungen des Gentech-Anbau über einen längeren Zeitraum untersucht werden sollen. Obwohl nach EU-Recht ein Monitoring-Plan vorgeschrieben ist, hatte das BVL nichts gegen den Anbau unternommen. Ganz im Gegenteil: Der Leiter des Gentech-Gruppe beim BVL protestierte intern bei der BVL-Leitung gegen das Vertriebsverbot, obwohl das EU-Recht hier eindeutig ist. Laut Studie soll das BVL das Vertriebsverbot für MON 810 verzögert haben, so dass es für die Anbauperiode zu spät kam.

Den Monitoring-Plan für MON 810 legte Monsanto erst im Ende 2007 vor. Während das BVL sehr schnell dabei war, den Monitoring-Plan gutzuheißen und das Vertriebsverbot für MON 810 wieder aufhob, bemängelte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) die Begleitungsuntersuchungen als mangelhaft und unzureichend.

Ursprünglich kam der Monitoring-Plan in seinem groben Zügen vom BVL. Dabei sollten auf mehrere bereits bestehende Biomonitoring-Netzwerke zugegriffen werden – etwa dem Tagfalter-Monitoring, das vom Helmholtz-Zentrum in Halle koordiniert wird. Auf Grundlage dieser Vorschläge reichte dann Monsanto seinen Monitoring-Plan ein. Peinlich nur, dass die bestehenden Biomonitoring-Netzwerke nicht davon informiert worden waren, dass sie jetzt auch für Monsanto arbeiten sollen. Dazu kommt, dass die dort gesammelten Daten für ein Gentech-Monitoring ungeeignet sind. Das hätte das BVL wissen müssen.

Besonders fatal ist, dass die gleichen Wissenschaftler, die hierzulande an entscheidenden Stellen für den Durchbruch der Agro-Gentechnik arbeiten, auch wichtige Funktionen bei der EU-Lebensmittelbehörde Efsa haben. "Es ist zudem davon auszugehen", so Antje Lorch, "dass in den anderen EU-Staaten ähnliche Strukturen bestehen."

gefunden bei: TAZ

Written by genfood

8.Mai.2008 at 18:00